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Uplink7 CORS Access-Control WordPress plugin Dokumentation

Uplink7 Cors Access-Control

Uplink7 CORS Access-Control

1. Übersicht

Das Plugin Uplink7 Cors Access-Control (v1.1) bietet eine umfassende und sichere Lösung zur Verwaltung von Cross-Origin Resource Sharing (CORS) in WordPress. Es schützt Ihre REST-API, AJAX-Endpunkte und WPGraphQL-Schnittstellen und erlaubt gleichzeitig autorisierten externen Anwendungen (wie Headless-Frontends oder mobilen Apps) den Zugriff.

Das Plugin nutzt ein Freemium-Modell, welches über das Freemius SDK integriert ist.

2. Installation & Konfiguration

Nach der Aktivierung des Plugins finden Sie die Konfigurationsoberfläche im WordPress-Backend unter:
Einstellungen -> CORS Settings

Die Einstellungen sind in drei Haupt-Tabs unterteilt:

General (Globale Einstellungen)

Endpoint Rules (Premium: Pfadspezifische Regeln)

Error Logs (Premium: Fehlerprotokolle)

3. Hauptfunktionen (Basis-Version)

Im “General” Tab lassen sich die globalen Sicherheitsrichtlinien festlegen:

Allowed Origins: Bestimmt, welche externen Domains zugreifen dürfen (z. B. https://meine-app.de). Ein Wildcard * erlaubt alle Domains.

Allowed Methods: Steuert die erlaubten HTTP-Methoden (GET, POST, PUT, PATCH, DELETE, OPTIONS).

Allow-Headers & Expose-Headers: Definiert, welche HTTP-Header vom Client gesendet werden dürfen und welche Header der Browser in der Antwort lesen darf (wichtig für benutzerdefinierte Paginierungs-Header wie X-WP-TotalPages).

Allow Credentials: Erlaubt das Senden von sensiblen Daten wie Cookies oder Authentifizierungs-Headern.

Wichtiger Sicherheitshinweis: Wenn diese Option aktiv ist, darf aus Sicherheitsgründen kein Wildcard * als Origin verwendet werden. Das Plugin warnt den Nutzer automatisch im Backend, falls diese unsichere Kombination gewählt wird.

Max Age: Bestimmt, wie lange Preflight-Anfragen (OPTIONS) im Browser gecached werden (Standard: 86400 Sekunden / 24 Stunden), um die Serverlast zu reduzieren.

4. Premium-Funktionen

Durch den Erwerb einer Lizenz (oder die Aktivierung des Trials via Freemius) werden folgende Funktionen freigeschaltet:

Endpoint Rules: Ermöglicht das Überschreiben der globalen Origin-Regeln für spezifische API-Endpunkte.

Unterstützt reguläre Ausdrücke (RegEx), z. B. /wp-json/wc/v3/.*.

Ideal, um bestimmten Partnern nur Zugriff auf ganz bestimmte REST-Routen zu geben.

Error Logging: Speichert abgelehnte und blockierte CORS-Anfragen direkt in der Datenbank (wp_cors_error_logs).

Zeichnet Zeitstempel, blockierten Origin, angeforderte URI und die Methode auf.

Enthält einen Button zum sicheren Leeren der Logs via AJAX.

5. Technische Highlights & Performance

Early Preflight Interception: Das Plugin hakt sich sehr früh in den WordPress-Ladezyklus ein (init Hook, Priorität 1). Eingehende OPTIONS-Anfragen werden sofort mit den passenden Headern beantwortet und das Skript danach direkt beendet (exit;). Das spart massiv Serverressourcen.

Volle Kompatibilität: Überschreibt standardmäßige WordPress REST-API CORS-Header sicher (rest_pre_serve_request) und integriert sich reibungslos in WPGraphQL (graphql_process_http_request).

Sicherheit: AJAX-Aktionen (wie das Leeren der Logs) sind mit WordPress Nonces (check_ajax_referer) vor Cross-Site Request Forgery (CSRF) geschützt.

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